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In der letzten Zeit ist in unserer Gesellschaft eine Entwicklung zu beobachten, die paradoxerweise, obwohl wir inmitten des wohl technischsten Zeitalters leben, als Rückbesinnung zu unseren Wurzeln gewertet werden darf. Den Menschen geht es so gut wie nie zuvor und doch scheinen wir nicht mehr zufrieden. Es macht sich eine allgemeine Abneigung gegen alles Künstliche und Chemische breit. Die Nahrung, die wir aufnehmen, mag ja unseren Körper befriedigen, aber nicht unsere Seele. Sicherlich werden jetzt viele aufschreien und sagen "Seele" viel beschrieben, doch niemand hat bis heute eine rationale Erklärung dafür gefunden. Das ist sicherlich nicht Aufgabe und Sinn dieser Seite, dass zu diskutieren. Also – da unserer Seele wohltuende Nahrung in größerem Umfang verwehrt bleibt, sie durch äußere Einflüsse wie unserem täglichen Stress, der allgemeinen Umweltverschmutzung und der täglichen realen Bedrohung von Terror und Krieg, immer wieder aufs Neue geschlagen und verletzt wird, muss sie unweigerlich krank werden. Diese, wohl meist schmerzlose, Erkrankung wirkt ihrerseits auf unseren Körper ein, der seinerseits mit ebenfalls mit Krankheit reagiert. Es kommt zu den so genannten "Psychosomatischen Erkrankungen". Jeder hat von ihnen schon einmal gehört oder war auch bereits von ihnen betroffen. Die Folge davon ist – man wird mit Medikamenten vollgepumpt, die die Symptome behandeln, aber nicht die Ursache. Mag sein, dass der Körper gesundet, aber die Seele bleibt krank, was immer wieder die Gefahr der erneuten körperlichen Krankheit birgt.
Doch trotz seiner technisierten Umwelt hat der Mensch seine Urinstinkte noch nicht gänzlich verloren und spürt die Unzufriedenheit seiner Seele. So beginnt er nach neuen oder alten Werten, nach Seelennahrung, zu suchen. So mancher von uns , der schon vor dem Abgrund einer schweren Krankheit oder sogar des Todes stand, hat in Anbetracht seines Leidens sein Leben von Grund auf geändert. So besinnen wir uns zurück auf die Natur, denn der Chemie sind wir überdrüssig. Wir erkennen die Wohltat einer ausgewogenen Ernährung und erspüren, wenn auch unterbewusst, dass Wohlempfinden bei einem Spaziergang durch die Natur. Durch diese scheinbar unbedeutende Wandlung in unserem Denken und Empfinden behandeln wir unsere Seele mit den uns, auf unserer Erde, gegebenen Dingen – nämlich natürliche Nahrung, Heilpflanzen und auch mit edlen Steinen. Und da sind wir auch schon beim umstrittenen Thema. Gesunde Ernährung ist, in der Wirkung für uns, spürbar. Die Heilwirkung von Pflanzen sei Jahrhunderten erprobt und bewiesen. Aber eine Wirkung von Steinen? Jeder Realist unter uns wird sagen, alles was ich nicht sehen oder begreifen kann, hat keine Existenz für mich. Aber es gibt nachgewiesener weise Dinge zwischen Himmel und Erde die sich einer realen Erklärung entziehen. Daher kann man weder für oder gegen eine Heilwirkung der Steine sprechen, aber ihre Wirkung auf die menschliche Seele kann man erahnen. Manche krankmachenden Symptome wurden durch so genannte "Placebo's" (Tabletten ohne Wirkstoff) gelindert, ja sogar geheilt. Auch die Wirkung von Farben auf uns ist unumstritten. Beobachten Sie einmal in wie vielen Arztpraxen, die sie besuchen, die beruhigenden Farben Blau oder Grün verwendet werden. Auch das Leidenschaft erweckende Rot wird in entsprechenden Lokalitäten mit Erfolg angewandt. Nun haben wir bereits zwei Wirkungen – zum einen die Farbwirkung und zum anderen der Glaube oder auch die so genannte Einbildung – je nach Sichtweise des Betrachters. Lassen wir nun einmal die Farbe beiseite, denn dazu bedarf es keines Edelsteines. Gesetzt den Fall, ein erkrankter Mensch behandelt sich mit einem Edelstein und wird gesund, dann wird dieser Mensch wird von der Wirkung seines Steines überzeugt sein.
Nun sagt aber der Realist: Alles nur Einbildung! Dabei bemerkt er paradoxerweise nicht, das durch diese Heilung seine Ansicht von der Realität bereits widerlegt wird. Jeder von uns hat sicherlich schon von solchen Fällen der "Selbstheilung" gehört. Und ist es nicht, in gewisser Weise ein Wunder, wenn ein Mensch durch SEINEN Glauben an etwas, sich selbst heilen kann? Sagen wir nun also, ein Edelstein entbehrt jeglicher eigener Heilwirkung, so kann er doch Heilen, denn er aktiviert unsere Gedankenkraft. In dem Moment, da der Kranke einen Stein auf eine erkrankte Körperstelle legt, in SEINEM Glauben und Vertrauen auf die heilende Wirkung, werden seine Gedanken auf diese Stelle gelenkt. Er kann sich sogar bildhaft vorstellen, wie diese Kraft das Übel vertreibt. Und so setzt er seine ureigenste Heilkraft in Gang, die ihn zu heilen vermag, auch ohne Stein. Der Stein ist einzig die Hilfe zur Konzentration. Also sind es nicht die Heilpflanzen oder Steine, die wundersame Kräfte haben, sondern einzig und allein die Kraft unserer Gedanken die in der Lage sind so etwas zu vollbringen, wenn wir es nur wollen. Leider wissen die meisten von uns darüber nichts und benutzen diese Gabe, wenn sie sie erkannt haben gar nicht oder falsch. |