| ... über Astrologie
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Astrologie vom Orient zum Okzident
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Astrologie – was ist das ?
Die Astrologie als Wissen von den Sternen und als Kunst der "Sterndeutung" befasst sich seit Urzeiten mit den sich immer wieder ändernden Konstellationen am Sternenhimmel.
Diese Konstellationen werden mit dem persönlichen Schicksal des Menschen in Bezug gebracht. Bereits 3.000 v. Chr. leiteten die Sumerer ihre Religion von ihren Beobachtungen am Sternenhimmel ab. Sie waren die Ersten die den Lauf der Planeten über längeren Zeitraum verfolgten. Ähnliche Himmelsbeobachtungen wurden zu dieser Zeit auch in Ägypten und China durchgeführt. Daraus wurde ein System von Vorhersagen abgeleitet, die das Gedeihen von Ernte und Vieh, die Gefahr von Dürren und Überschwemmungen und das Wohl und Wehe des Volkes und des Herrscherhauses betrafen. In Griechenland erlebte die Astrologie einige Jahrhunderte v. Chr. eine erste Blütezeit. Es entstanden astrologische Grundlagenwerke und Astrologieschulen, in denen die Kenntnisse der Himmelbeobachtung und der entsprechenden Deutungen verbreitet wurden. Die 12 Tierkreiszeichen tauchen erstmals auf alten Schrifttafeln auf, die etwa 1200 v. Chr. hergestellt wurden. Mit Gründung der Universitäten in Europa entstanden um 1300 n. Chr. gleichzeitig auch Lehrstühle für Astrologie, so z.B. in Paris, Bologna und Oxford. Im Zuge der technisch-materialistischen Fortschrittsgläubigkeit wurde die Astrologie im ausgehenden 18. Jahrhundert wieder aus den Universitäten verbannt; 1817 wurde der letzte Lehrstuhl in Deutschland/ Würzburg abgeschafft. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand eine Wiederbelebung der Astrologie mit Gründung von astrologischen Instituten, der Verfeinerung der Deutungs- und Prognosemethoden und dem Brückenschlag zur Psychologie (C.G. Jung) und zu anderen Wissenschaften. Heute können wir von einer Wiederauferstehung der Astrologie in allen Bereichen des Lebens sprechen.
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